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Management therapierefraktärer Epilepsien

Foto: jauhari1/iStock

Wenn epileptische Anfälle mit den ersten zwei Antiepileptika nicht unter Kontrolle gebracht werden können oder wenn die Verträglichkeit mehrerer Antiepileptika nicht gegeben ist und dadurch keine Anfallsfreiheit erreicht werden kann, müssen mehrere Therapieformen in Betracht gezogen werden. Der Nachweis der Therapieresistenz sollte ein bis drei Jahre nach Beginn der antiepileptischen Therapie vorliegen. Viele Patienten kommen erst nach einer Krankheitsdauer von 15 und mehr Jahren zu einer prächirurgischen Abklärung. 

Ein Großteil der Patienten, bei denen eine Epilepsie diagnostiziert wird, spricht gut auf eine erste oder zweite antikonvulsive Therapie an. Ca. 65 bis 70 Prozent der Patienten werden zu diesem Zeitpunkt anfallsfrei. Aufgrund der Vielzahl von Antiepileptika, die heutzutage für eine Monotherapie zur Verfügung stehen, ist dies in der Regel auch ohne signifikante Nebenwirkungen zu erreichen. Bei dieser Gruppe von Patienten ist das optimale Therapieziel erreicht. Anders verhält es sich, wenn die Anfälle mit den ersten zwei Antiepileptika nicht unter Kontrolle gebracht werden können oder wenn die Verträglichkeit mehrerer Antiepileptika nicht gegeben ist und dadurch keine Anfallsfreiheit erreicht werden kann. Im folgenden Artikel sollen die Therapieoptionen, die bei therapieresistenten Epilepsien im Erwachsenenalter bestehen, erläutert und neueste Entwicklungen aufgezeigt werden.

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