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Kongress-Highlights

ASCO 2019: Sechs Studien von Magen bis Kolon

Ein Highlight der Plenary Session waren erste Phase-III-Ergebnisse zur PARP-Inhibition beim Pankreaskarzinom.

Die Highlights des diesjährigen ASCO-Jahresmeetings reichen von Immuntherapie-Studien bei Magen- und Leberzellkarzinom, über die PARP-Inhibition beim Pankreaskarzinom, bis hin zu Chemotherapie-Studienupdates beim Kolorektalkarzinom.

Magenkarzinom

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-062 verglich Pembrolizumab vs. Pembrolizumab/Chemotherapie vs. Placebo/Chemotherapie im Verhältnis 1:1:1 bei 763 Patienten mit lokal fortgeschrittenem, nicht-resektablem oder metastasiertem Karzinom des Magens oder gastroösophagealen Übergangs (Tabernero J et al., Abstract LBA4007). Die Chemotherapie bestand aus Cisplatin plus 5-FU oder Capecitabin. Pembrolizumab vs. Chemotherapie war im Gesamtüberleben (OS) nicht unterlegen, mit 11,1 vs. 10,6 Monaten (HR 0,91; p=0,162) bei einem PD-L1 Combined Positive Score (CPS) ≥1 und punktete vor allem bei Patienten mit einem CPS ≥10 (17,4 vs. 10,8 Monate; HR 0,69). Allerdings zeigte die Kombination Pembrolizumab/Chemotherapie keinen signifikanten Unterschied bei CPS ≥1 (12,5 vs. 11,1 Monate; HR 0,85; p=0,046) und auch nicht in der Gruppe mit einem CPS ≥10 (12,3 vs. 10,8 Monate; HR 0,85; p=0,158).

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