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„Empfehlungen müssen praktikabel sein“

Medical Tribune fragte bei ÖGN-Präsident Prof. Dr. Karl Lhotta nach, wie die Datenlage zu den Ernährungsempfehlungen für Patienten mit Nierenerkrankungen (siehe Beitrag "Ernährung bei chronischer Niereninsuffizienz") aussieht und wie groß das Risiko einer Mangel- oder Überversorgung mit einzelnen Nährstoffen ist.

Lhotta Niereninsuffizienz
Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Lhotta,
Leiter der Abteilung für Nephrologie
und ­Dialyse im Landeskrankenhaus Feldkirch
und Präsident der Österreichischen
Gesellschaft für Nephrologie

 

Medical Tribune: Sie haben das Infoblatt zur Ernährung bei chronischer Niereninsuffizienz initiiert. Warum?

Karl Lhotta: Es gibt eine Fülle von Aspekten, die in der Ernährung bei chronischer Nierenerkrankung eine Rolle spielen, daher ist ein umfassender Ernährungsplan nötig. Gleichzeitig müssen die Empfehlungen aber einfach und praktikabel sein, weil es wenig Sinn macht, die Patienten mit komplizierten Nährwerttabellen zu belasten. Daher wurde dieses Infoblatt entwickelt, das jederzeit von der Website der ÖGN heruntergeladen und den Patienten mitgegeben werden kann. Das Ziel dahinter ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung, wie sie auch für gesunde Menschen gilt.

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