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Vom vorsichtigen Umgang mit hochsensitivem Troponin

Eine internationale Task Force präsentierte im Rahmen des ESC 2018 die „Fourth Universal Definition of Myocardial Infarction“, die detaillierte Anweisungen zur differenzierten Diagnostik des Herzinfarktes liefert. (CliniCum 10/18)

„Die Definition des Myokardinfarkts wurde in den vergangenen 70 Jahren mehrfach überarbeitet und verändert“, sagt Prof. Dr. David Hasdai von der Universität Tel Aviv. Ging man seit den 1970 Jahren vorwiegend von Veränderungen im EKG aus, so kamen mit den Jahren biochemische Marker hinzu. Troponin wurde zum entscheidenden Marker für den Myokardinfarkt. Im Jahr 2000 wurde schließlich eine erste gemeinsame Definition europäischer und amerikanischer Fachgesellschaften publiziert. Dieses Konsensus-Dokument erhielt nun zum dritten Mal ein Update. Eine Task Force der European Society of Cardiology (ESC), des American College of Cardiology (ACC), der American Heart Association (AHA) und der World Heart Federation (WHF) hat sich 2018 auf die „Fourth Universal Definition of Myocardial Infarction“ geeinigt. Diese Definition bedeutet in gewisser Weise wieder einen Schritt weg vom Troponin. Und das, obwohl der Umgang mit den neuen hochsensitiven Troponin-Assays einer der zent­ralen Aspekte dieser Leitlinie ist. Hasdai: „Wir haben auch auf die Probleme hingewiesen, die man bekommen kann, wenn man sehr geringe Troponin-Spiegel für die Diagnose verwendet.

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