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Osteoporoseforum: Diabetes schädigt auch Knochen

Erkrankungen wie Diabetes mellitus können das Osteoporoserisiko erhöhen. Nicht immer reicht die klassische Untersuchung der Knochenmineraldichte, um dieses erhöhte Knochenbruchrisiko zu detektieren. (Medical Tribune 20/2017)

Eine Reihe von Erkrankungen bedrohen die Knochenfestigkeit, z.B. Hyperthyreose oder Herzinsuffizienz.
Eine Reihe von Erkrankungen bedrohen die Knochenfestigkeit, z.B. Hyperthyreose oder Herzinsuffizienz.

Laut Österreichischem Osteoporosebericht 2007 leiden in Österreich etwa 740.000 Patienten an Osteoporose, davon 617.000 Frauen. „Tatsächlich haben insbesondere Frauen nach der Menopause ein deutlich erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken“, bestätigt Priv.-Doz. Dr. Christian Muschitz, II. Med. Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien, beim 25. Osteoporoseforum in St. Wolfgang und begründet: „Der physiologische Alterungsprozess führt zu einem Östrogenabfall mit osteoporotischen Veränderungen an trabekulären und kortikalen Knochenanteilen.“

Sekundäre Osteoporose

Muschitz macht aufmerksam, dass auch eine Reihe häufiger Erkrankungen das Risiko, eine (sekundäre) Osteoporose zu entwickeln, deutlich erhöht: „Dazu zählen beispielsweise Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, rheumatoide Arthritis, Hyperthyreose, Herzinsuffizienz sowie bestimmte chronische Atemwegserkrankungen.“ Am Beispiel von Typ-2-Diabetes zeigt Muschitz, dass man sich bei der Diagnose der Osteoporose nicht immer auf die Messung der Knochenmineraldichte (DEXA-Untersuchung) verlassen kann.

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