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Hepatitis C: Nächste Schritte der Erfolgsstory

cartoon_HCVHepatitis C gilt mittlerweile als weitgehend heilbar. Nun ist es an der Zeit, sich Gedanken über die verbleibenden Probleme zu  ­machen: schwierig zu therapierende Patientengruppen, mögliche Komplikationen der Therapie sowie die Elimination des Virus aus der Bevölkerung. (Medical Tribune 20/2017)

„Wir haben jetzt die Möglichkeit, Hepatitis C zu heilen. Aber was bedeutet das für die Patienten? Wie sind die hepatischen und extrahepatischen Ergebnisse im klinischen Alltag?“, fragt Prof. Dr. Dominique Salmon-Céron vom Hôpitaux Univesitaires Paris Centre. Gegenwärtig sind Europa zehn direkt gegen HCV wirksame Substanzen zugelassen. Sie greifen mindestens drei Enzyme an, die spezifisch für HCV sind, und zeigen daher sehr gute Verträglichkeit. Salmon-Céron: „Gegenwärtig können wir mit einer Tablette am Tag und Behandlungszeiten zwischen acht und zwölf Wochen rund 95 Prozent unserer Patienten heilen. Das zeigen nicht nur die klinischen Studien, diese Ergebnisse werden auch im klinischen Alltag bestätigt. HIV- oder HBV-Ko-Infektion, Diabetes oder Adipositas beeinflussen die Therapieerfolge nicht. Daten zu generischen Kopien dieser Medikamente zeigen, dass in ärmeren Ländern vergleichbare Therapieerfolge erzielt werden. Allerdings sind auch die Generika für manche Länder noch zu teuer.“

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