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Rheumakinder im Auge behalten

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WIEN – Kindliches Rheuma ist für die Betroffenen eine schwere Belastung und führte bis vor Kurzem bei vielen jungen Patienten zu bleibenden Behinderungen. Die Situation hat sich durch den Einsatz von Methotrexat und Biologika deutlich gebessert.

Eine Sonderstellung unter den rheumatischen Erkrankungen nimmt die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ein. Eine JIA liegt gemäß Definition vor, wenn der Patient unter 16 Jahre alt ist, und seit mehr als sechs Wochen unter einer persistierenden Arthritis leidet, für die keine andere Ursache gefunden werden kann. „Nach ungefähr sechs Wochen wissen wir, dass es sich wohl nicht um eine reaktive Arthritis handelt. Nur in Einzelfällen kann eine Borrelien-Arthritis länger dauern, wird dann allerdings nach zweimaliger Antibiotika-Therapie auch wie Rheuma behandelt“, sagt Univ.- Prof. Dr. Wolfgang Emminger, Leiter der Rheumatologischen Ambulanz an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Wiener AKH.

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„Die Augenbeteiligung ist sehr häufig. Kleinkinder mit Rheuma sollten daher sofort zum Augenarzt und in der Folge alle drei Monate auf eine Uveitis kontrolliert werden.“
Prof. Wolfgang Emminger

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