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Osteoporose: Immunologische Ursache?

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St. Wolfgang – Entzündliche Erkrankungen gehen oft mit einem Knochenabbau einher. Die zunehmende Evidenz dafür, dass viele chronische Erkrankungen bei älteren Menschen durch die vermehrte Ausschüttung von proinflammatorischen Zytokinen ausgelöst oder gefördert werden, könnte auch für den Knochen gelten: Es mehren sich die Hinweise, dass bei der primären Osteoporose immunologische Phänomene ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Zur Veranschaulichung der negativen Auswirkungen von Entzündungsprozessen auf den Knochen muss man gar nicht so ein dramatisches Krankheitsbild wie die Osteomyelitis bemühen: Auch die rheumatoide Arthritis, der systemische Lupus erythematodes, entzündliche Darmerkrankungen oder die COPD sind häufig mit einer sekundären Osteoporose vergesellschaftet. Die wesentlich häufigere primäre Osteoporose ist vor allem eng mit dem Alter assoziiert: Hüft-, Wirbel- und Unterarmfrakturen treten im Wesentlichen erst nach dem 70. Lebensjahr auf.

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„Diese Neigung zur Proinflammation könnte in Zeiten, in denen es noch keine Antibiotika und noch kein gut funktionierendes Gesundheitssystem gab, einen Überlebensvorteil geboten haben.“
Prof. Peter Pietschmann

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