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Biomarkerforschung

C-reaktives Protein (CRP), MarkerBiomarker identifizieren, validieren und klinisch nutzbar machen: das ist das Ziel des Kompetenzzentrums für Biomarkerforschung (CBmed), das ab Beginn kommenden Jahres in Graz seinen Betrieb aufnehmen wird.

„Meine Vision ist es, dass in Graz ein europaweites Zentrum für Biomarkerforschung entsteht“, erklärt Univ.- Prof. Dr. Thomas Pieber, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel am LKH-Universitätsklinikum Graz. An der MedUni Graz befindet sich die größte Biobank Europas, und in der steirischen Landeshauptstadt befindet sich auch das europäische Hauptquartier der europäischen Infrastrukturinitiative BBMRI (Biobanking and BioMolecular Resources Research Infrastructure). Weiters gibt es hier die interuniversitäre Forschungskooperation BioTechMed-Graz, eine Initiative von Karl-Franzens-Universität Graz, TU Graz und Medizinisch Universität Graz. Und mit Beginn des kommenden Jahres nimmt das Kompetenzzentrum für Biomarkerforschung (CBmed – Centre for Biomarker Research in Medicine) unter der Beteiligung der drei Grazer Universitäten, der Medizinischen Universität Wien, Joanneum Reserach und dem Austrian Institute of Technology seine Arbeit auf.
Ziel dieses Forschungszentrums ist es, leicht anwendbare, zielgerichtete und minimalinvasive Biomarker zu identifizieren, Biomarker-Kandidaten zu validieren sowie systematisch translationale Forschung an Biomarkern zu betreiben, um neue Produkte für die klinische Anwendung zu entwickeln. Das CBmed ist ein sogenanntes K1-Zentrum des österreichischen Kompetenzzentrenprogramms COMET (siehe Kasten unten). „Die Voraussetzungen sind ideal, dass Graz zu einem Leuchtturm in der internationalen Biomarkerforschung wird“, ist Pieber überzeugt.

Aufschlussreiche Messgrößen

„Ein Biomarker ist eine Messgröße im menschlichen Organismus, der darüber Aufschluss gibt, ob jemand krank ist oder nicht, in welchem Stadium sich seine Krankheit befindet und wie der Therapieverlauf zu bewerten ist“, erläutert Pieber. Bei einem Biomarker kann es sich um eine genetische Veränderung, ein verändertes Protein, eine veränderte Enzymtätigkeit, um die Funktion einer Immunzelle oder einen Metaboliten (z.B. Glukose) handeln. Entscheidend ist, dass der Marker – in den richtigen Kontext gesetzt – eine Bedeutung für Diagnose und Verlauf einer Erkrankung hat.

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