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Strenge COVID-19-Präventionsmaßnahmen

Michael Dickert, MSc, und Mag.a Petra Huber beim Online-Workshop des ÖPC zur Vorbereitung auf die Paralympics.

Die Organisatoren der XIII. Winter-Paralympics in Peking setzen auf ein strenges COVID-19-Präventionskonzept. Seitens des ÖPC fungiert Michael Dickert, MSc, als COVID-19 Liaison Officer.

Schon in den Wochen vor der Eröffnung der Paralympics werden die Mitglieder der Delegation angehalten, alle Präventionsmaßnahmen einzuhalten. „Bitte reduziert möglichst Kontakte, haltet Abstand und tragt FFP-2-Masken“, appellierte ÖPC-Generalsekretärin Mag. Petra Huber beim Online-Workshop an Athleten, Coaches und Betreuer. „Wer nicht spätestens 14 Tage vor der Abreise nach Peking vollständig immunisiert ist, muss bei der Einreise 21 Tage in Quarantäne“, betont zudem Michael Dickert. 

Jeweils innerhalb von 96 und 72 Stunden vor Abflug müssen alle Mitglieder der paralympischen Delegation einen PCR-Test machen. Der Befund darf nur in Labors erstellt werden, die von der chinesischen Botschaft approbiert sind. Fällt bereits einer dieser beiden Tests positiv aus, darf nicht nach China gereist werden. Vor Ort wird täglich getestet, wobei ein „Hotel Exit Scanner“ dafür sorgt, dass die Abgabe der Probe nicht vergessen wird. Zudem heißt es während des Aufenthalts in China, täglich den Gesundheitszustand zu erfassen und die Daten in einer speziellen App einzugeben.

Im Fall eines oder mehrerer positiver COVID-19-Tests werden die betroffenen Personen in einem Quarantäne-Hotel isoliert bzw. bei Symptomen in einem Spital. Alle „Close Contacts“ sind anzugeben – also Personen, mit denen es u.a. zu Kontakten unter einem Meter über 15 Minuten ohne FFP-2-Maske kam. „Athlet mit Close-Contact-Status dürfen jedoch unter Auflagen an den Wettkämpfen teilnehmen. Unter anderem bekommen sie einen eigenen Transport zwischen Paralympischem Dorf und den Wettkampfstätten“, weiß Dickert.

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