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Älter als der Stephansdom

APO-PORTRAT - In der Graben-Apotheke sind bereits die 43. Besitzer am Werk. Der geschichtsträchtige Betrieb im Herzen Wiens ist aber auch stolzer Vorreiter wichtiger Neuerungen für die ganze Branche.

Auf Wiens Prachtboulevard steht die zweitälteste Apotheke der Stadt.
Auf Wiens Prachtboulevard steht die zweitälteste Apotheke der Stadt.

Es gibt wohl keinen Wien-Touristen, der nicht an der Adresse „Graben 7, 1010 Wien“ vorbeikommt: Genau dort befindet sich die Apotheke zum schwarzen Bären, heute besser als Graben-Apotheke bekannt. Man sieht ihr die Jahrhunderte nicht an, aber zwischen 1340 und 1390 gegründet, handelt es sich um die zweitälteste Apotheke der Stadt.

Das spätmittelalterliche Wien war ein hartes Pflaster. Regelmäßig gab es Großbrände, es tobten Cholera, Typhus und die Pest, die auch einen der Leiter der Apotheke zu ihrem Opfer machte. Dass die damaligen Mitarbeiter der Apotheke den Bau des Stephansdoms unter seinem Stifter, dem Habsburger Rudolf IV., live mitverfolgen konnten, war da schon erfreulicher. Seit ihrer Gründung zog die Apotheke beachtliche achtmal um und wechselte insgesamt 43-mal den Besitzer. Heute heißt er Martin Derflinger, der den Betrieb 1981 von zwei Verwandten per Leibrentenvertrag kaufte.

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