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Nickel in Billig-Schmuck: AK rät Allergikern zu Schnelltest

Einer von zehn überprüften Billig-Ohrsteckern hat bei einem Test der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich mehr Nickel freigesetzt als erlaubt, drei weitere Schmuckstücke waren grenzwertig. Die Konsumentenschützer empfehlen einen Schnelltest aus der Apotheke für Allergiker.

Nickel ist fast in allen Legierungen – und daher auch oft in Modeschmuck – enthalten. Das Metall ist das häufigste Kontaktallergen und kann bei empfindlichen Personen zu einer Entzündung der Haut führen.

Die AK ließ zehn zufällig ausgewählte Ohrstecker aus dem Einzelhandel, die alle weniger als fünf Euro kosteten, von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) auf ihre Nickelabgabe testen. Laut EU-Verordnung dürfen Ohrstecker maximal 0,2 Mikrogramm Nickel pro Quadratzentimeter und Woche absondern. In einem Fall waren es aber 18 bis 50 Mikrogramm. Bei drei Produkten lagen die Werte im gerade noch akzeptablen Bereich.

Ob ein Schmuckstück Nickel enthält, ist mit freiem Auge für den Konsumenten nicht sichtbar. Daher raten Experten Allergikern zu einem Schnelltest aus der Apotheke. Dabei reibt man mit einem flüssigkeitsgetränkten Stäbchen über das Metall und erkennt anhand der Farbreaktion, ob Nickel freigesetzt wird. Der Bericht, inklusive dem Testergebnis samt Hersteller ist auf https://ooe.arbeiterkammer.at/service/testsundpreisvergleiche/tests/Nickel_in_Ohrringen.html verfügbar.

Quelle

APAMED vom 10.07.2019

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