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ASVG: 60 Jahre, 232 Änderungen

1956 trat das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) in Kraft, 232 Novellen folgten. Bei einem Festakt im Parlament wurde über weitere Anpassungen gesprochen. Das betrifft auch die Ärzteschaft.

Mit einem Festakt im Parlament wurden 60 Jahre ASVG gefeiert, am Podium Sozialminister R. Hundstorfer
Mit einem Festakt im Parlament wurden 60 Jahre ASVG gefeiert, am Podium Sozialminister R. Hundstorfer

Als „Grundstein für ein Gebäude sozialer Sicherheit“ würdigte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer jenes Gesetz, „das das Prinzip des Sozialstaates in konkrete Normen fasst“. Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz habe den Ausschluss der Arbeiterschaft aus einer wirksamen Altersvorsorge beendet und wesentlich zur wirtschaftlichen und sozialen Erfolgsgeschichte der Zweiten Republik beigetragen.

Das ASVG vereinheitlichte das Sozialversicherungsrecht und brachte weitreichende Reformen in der Pensionsversicherung. Seit seiner Beschlussfassung am 9. September 1955 hat das ASVG – das damals noch nicht wirklich ein allgemeines, sondern ein Sozialversicherungsgesetz der unselbstständig Beschäftigten war – volle 232 Veränderungen erfahren. Während die ersten drei Jahrzehnte von einer Ausweitung der Leistungen und Anspruchsberechtigten gekennzeichnet waren, ging es ab den 1980er-Jahren zunehmend um die Sicherung der Finanzierung.

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