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„Tote zählen ist zu oberflächlich“

WIEN – Sollen sich Gesundheitseinrichtungen einem Wettbewerb um die beste Qualität stellen? Wie kann man Qualität sinnvoll abbilden? Und was wollen die Patienten? Diese Fragen wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion beim 6. Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongress erörtert.

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v.l.n.r.: Dir. Dr. H. Brock, Präs. K. Forstner, Dr. M. Kletecka-Pulker (Moderation), Dr. S. Herbek, Prof. H. Ivansits, Mag. J. Hadschieff

„Der Patientenwunsch, der in den letzten Jahren am deutlichsten zutage kommt, ist der Wunsch nach Information“, sagte Dr. Heinz Brock, MBA, MPH, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des AKH Linz. Patienten würden dem System nicht mehr blind vertrauen, sondern verlangten nach Information über Anbieter im Gesundheitswesen, beispielsweise Daten über Ergebnisse, Häufigkeiten von Therapien oder Wartezeiten. Er verwies auf deutsche Informationsportale wie http://www.weisse-liste.de oder www.qualitaetskliniken.de und plädierte für mehr Transparenz auch hierzulande: „Das Anbieten von Informationssystemen ist der Schlüssel, um den Patienten einzubeziehen und den Wettbewerb um bestmögliche Qualität auszulösen.“

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