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DON’T SMOKE: „Eine neue Ära der Gesundheit für Österreich“

Samonigg, Szekeres, Jahn-Kuch und Sevelda präsentieren im Frühjahr 2018 den Zwischenstand der Unterstützungserklärungen für das Don’t-Smoke-Volksbegehren: 468.222 Unterschriften

Die Initiatoren des Nichtraucherschutz-Volksbegehrens „DON’T SMOKE“, Ärztekammerpräsident Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Krebshilfepräsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, die Ärztin OÄ Dr. Daniela Jahn-Kuch und der Rektor der Med Uni Graz, Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, sehen dem 1. November und der Einführung des kompletten Rauchverbots in der Gastronomie äußerst positiv entgegen. Für sie beginnt damit „eine neue Ära der Gesundheit für Österreich“.

„Wir sind uns sicher, dass das Rauchverbot in der Gastronomie massiv helfen wird, die alarmierenden Zahlen zum Rauchverhalten in Österreich nach unten zu korrigieren“, erklären Szekeres und Sevelda. „Gleichzeitig sind wir ebenfalls überzeugt, dass das Rauchverbot nicht den von den Gegnern prophezeiten Schaden für die Gastronomie mit sich bringen wird.“

„Es war höchste Zeit, dass man in Österreich effiziente Maßnahmen gegen den Tabakkonsum und die Belastungen durch Passivrauch setzt. Wir danken jenen verantwortungsbewussten Politikern, die für das Rauchverbot in der Gastronomie gestimmt haben“, so Szekeres und Sevelda.

Beide betonten aber auch, dass dies ohne die Hilfe der Bevölkerung selbst nicht möglich gewesen wäre: „Wir danken allen Unterstützern, die uns auf dem steinigen Weg zu diesem Gesetz geholfen und sich für die Sache hochmotiviert eingesetzt haben. Ohne die Unterstützung von knapp 900.000 Österreicherinnen und Österreichern wäre die Einführung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie wohl nicht möglich gewesen – ‚DON’T SMOKE‘ war ein voller Erfolg!“

Österreich liegt über EU-Schnitt

Etwa 24 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre rauchen laut Statistik Austria täglich – im EU-Schnitt sind es laut Eurostat nur etwa 18 Prozent. Bei den Frauen ist Österreich europaweit sogar die traurige Nummer eins. Bei den Jugendlichen liegt Österreich mit 14,5 Prozent weit über dem OECD-Durchschnitt (12 Prozent).
Doch auch der Anteil der Passivraucher ist in Österreich vergleichsweise hoch: Während im EU-Schnitt etwa 21 Prozent der Bevölkerung angeben, regelmäßig Tabakrauch in Innenräumen ausgesetzt zu sein, sind es in Österreich in etwa 28 Prozent – beinahe ein Drittel davon sind wiederum Nichtraucher.

Kein wirtschaftlicher Schaden festgestellt

Laut einer Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zu Rauchverboten in der Gastronomie von 2016 zeigt nämlich der weit überwiegende Teil der internationalen Evidenz, „dass Rauchverbote keine negativen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Gastronomie mit sich bringen“ – mitunter konnten sogar „positive Effekte“ festgestellt werden.

 

APA-OTS

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