Gesundheitssport: Viel bringt nicht viel

FOTO: SOUTH_ AGENCY/GETTYIMAGES
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Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze ist mehr Sport. Aber was und wie lang soll trainiert werden, um die Gesundheit optimal zu fördern? (Medical Tribune 1–4/19)

Mit wenigen gezielten Fragen ist es schnell möglich herauszufinden, ob Patienten im Gesundheitsbereich trainieren oder nicht. Eine Frage klärt dabei ab, wann das letzte Mal ein fiebriger Infekt vorgelegen hat. Denn Sport aktiviert das Immunsystem – und das ist messbar, so Dr. Georg Fritsch, Sport- und Allgemeinmediziner in Schladming. Dabei kommt es einerseits auf die Intensität an – Gesundheitssport findet bei zwischen 65 und 80 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz statt. Auch Spitzensportler können maximal 10 Prozent der Zeit über 80 Prozent im anaeroben Bereich trainieren. Andererseits spielt die Dauer eine Rolle: Bereits nach zehn Minuten Training pro Einheit gibt es messbare Anpassungsreaktionen im Organismus. Mindestens zwei Stunden pro Woche sollte Ausdauertraining, die erste Säule des Gesundheitssports, stattfinden.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin Medical Tribune