Unfallchirurgie: „Kaum mehr haltbare Zustände“ in Spitälern
Es sei Gefahr in Verzug, richtet die Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) einen flammenden Appell an die Politik. Personalmangel, Ausbildungsdefizite, zu wenig Betten – die „drastische Reduktion“ der OP-Kapazitäten betreffe mindestens jedes dritte Spital in Österreich. Alarm schlägt auch ein anonymer Top-Mediziner in Wien.

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In Österreich drohe der Versorgung von Schwerletzten der „Kollaps“, titelt die medizinische Fachgesellschaft am 17.03.2023 in einer Aussendung. Wenn die Versorgung nicht mehr funktioniere, „werden Menschenleben aufs Spiel gesetzt“, betont Präsident Prim. Priv.-Doz. Dr. Vinzenz Smekal vom UKH Klagenfurt am Wörthersee, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU).
