7. Feb. 2024Pädiatrische Pneumologie

Am Radar (be)halten: CF, BPD und PCD

In der pädiatrischen Pneumologie ist eine frühe Diagnose essenziell für das Outcome von Erkrankungen wie bronchopulmonale Dysplasie oder zystische Fibrose. Mittlerweile können diese Erkrankungen zum Teil recht gut therapiert werden, bedürfen aber einer subtilen, personalisierten Diagnostik. Eine weitere Herausforderung liegt in den Komorbiditäten im Erwachsenenalter dieser Patientinnen und Patienten. Die äußerst heterogene primäre ziliäre Dyskinesie ist dagegen noch immer eine deutlich unterdiagnostizierte Erkrankung.

Kleines Mädchen inhaliert mit einem Vernebler ein hormonelles Medikament
H_Ko/AdobeStock

„Kinder, die im sakkulären Stadium (24.–26. Schwangerschaftswoche, SSW) auf die Welt kommen, weisen eine nachhaltig gestörte Lungenentwicklung auf“, informiert Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber, Leiter der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Pulmonologie und Allergologie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Med Uni Graz. „Der Schaden an der Lunge dieser Kinder ist nicht wieder aufzuholen: Die Lunge weist reduzierte, nicht ausreichend weite Luftwegskaliber und simplifizierte Alveolen auf, was zu reduzierter Gasaustauschfläche führt.“1 Auch das pulmonal-vaskuläre Netzwerk ist gestört, pulmonaler Hypertonus ist durchaus ein Thema bei ehemaligen Frühgeborenen.1

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.