
Immuntherapie: lange Pseudoprogression bei Magenkarzinom
Mit Immuntherapien konnten in den letzten Jahren bei verschiedenen Tumorentitäten große Erfolge erzielt werden. Das Ansprechen auf eine Immuntherapie kann jedoch zeitverzögert erfolgen, was für die Behandelnden mitunter eine große Herausforderung darstellen kann, da die Unterscheidung zwischen progressiver Erkrankung und Pseudoprogress schwierig und der optimale Zeitpunkt für ein endgültiges Ansprechen nicht gut definiert ist.

Markus Schnatmann/AdobeStock
Vorgestellt wurde nun der Fall eines Patienten mit einem Magenkarzinom (GC), das nach einem Rezidiv immuntherapeutisch behandelt wurde und eine kontinuierliche Progression aufwies, schlussendlich aber doch ein bemerkenswertes Ansprechen zeigte, ohne dass die Therapie geändert wurde.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko
