Atopische Dermatitis an Kopf, Hals und Gesicht
Befällt die atopische Dermatitis den Kopf, den Hals oder das Gesicht, empfinden viele Patienten die Erkrankung als besonders belastend. Forscher haben untersucht, welchen Einfluss der Interleukin-13-Inhibitor Lebrikizumab auf diese Regionen hat. Außerdem gingen sie der Frage nach, inwieweit es unter der Therapie zu neu auftretenden Rötungen und anderen Hautveränderungen im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich kommt.

Die Analyse der Wissenschaftler um Dr. Jenny Murase, University of California, San Francisco, basiert auf den Phase-III-Studien ADvocate 1 und ADvocate 2 sowie ADhere. ADvocate 1 und ADvocate 2 untersuchten Lebrikizumab als Monotherapie bei moderater bis schwerer atopischer Dermatitis. ADhere hingegen prüfte den Interleukin(IL)-13-Inhibitor in Kombination mit topischen Kortikosteroiden (TCS).
Murase JE et al. Lebrikizumab improves head/neck/face dermatitis and erythema and does not increase treatment-emergent adverse events of head/neck/face erythema in patients with moderate-to-severe atopic dermatitis. J Dermatolog Treat. 2025; 36(1): 2492188. doi: 10.1080/09546634.2025.2492188