Was die BREAKWATER-Biomarkeranalyse über das BRAF-mutierte Kolorektalkarzinom verrät
Eine explorative Biomarkeranalyse der BREAKWATER-Studie liefert neue Einblicke in die molekularen Mechanismen hinter dem Therapieerfolg bei BRAF-V600E-mutiertem metastasiertem kolorektalem Karzinom. Die Ergebnisse könnten wichtige Impulse für eine künftig stärker biomarkerbasierte Therapieauswahl geben.

Darmkrebs ist weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung, mit einem Lebenszeitrisiko von etwa 1 zu 24 bei Männern und 1 zu 26 bei Frauen (1, 2). Die BREAKWATER-Studie belegte einen signifikanten klinischen Nutzen von Encorafenib + Cetuximab (EC) und mFOLFOX6 (modifiziertes Fluorouracil/Leucovorin/Oxaliplatin) als Erstlinientherapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom mit BRAF-V600E-Mutation, was zur Zulassung durch die FDA und die EMA führte (3, 4). Um die molekularen Mechanismen weiter aufzuklären, wurde eine explorative Biomarker-Analyse aus der BREAKWATER-Studie von Dr. Scott Kopetz auf dem ESMO-Kongress für Gastrointestinale Krebserkrankungen 2026 vorgestellt.
- American Cancer Society. Global Cancer Facts & Figures. 5th Edition. (2024).
- Li, L. et al. Global landscape and temporal trends in lifetime risk of colorectal cancer in 185 countries: a population-based study. Cancer Biol. Med. 23, 1004–1015 (2026).
- Kopetz, S. et al. Encorafenib, cetuximab and chemotherapy in BRAF-mutant colorectal cancer: a randomized phase 3 trial. Nat. Med. 31, 901–908 (2025).
- Elez, E. et al. Encorafenib, Cetuximab, and mFOLFOX6 in BRAF -Mutated Colorectal Cancer. New England Journal of Medicine 392, 2425–2437 (2025).