11. Juni 2026OeGHO- & AHOP-Frühjahrstagung 2026

Lokalisiertes Rektumkarzinom: „Brauchen wir die Chirurgie noch?“

Die Frage nach der Notwendigkeit der chirurgischen Therapie beim lokalen Rektumkarzinom erfährt angesichts neuer Studiendaten eine Wendung. Ao. Univ.-Prof. Dr. Lukas Weiss, Uniklinikum Salzburg, ging auf der OeGHO- & AHOP-Frühjahrstagung 2026 darauf ein, unter welchen Bedingungen organerhaltende Strategien an Relevanz gewinnen und was es bei der Therapieentscheidung zu beachten gilt.

Team of Surgeons Operating.
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„Die Frage ist, brauchen wir die Chirurgie noch?“, eröffnete die Vorsitzende, Univ.-Prof. Prim. Priv.-Doz. Dr. Birgit Grünberger, Universitätsklinikum Wiener Neustadt, den Vortrag. Ausgangspunkt der Betrachtungen von Prof. Weiss war die mitunter erhebliche funktionelle Belastung nach Rektumchirurgie.

Nach sphinktererhaltender Operation kann ein Low-anterior-resection-Syndrom (LARS) mit Stuhldrang, Inkontinenz, häufigem Stuhlgang und unvollständiger Entleerung auftreten. Studiendaten zeigen, dass rund ein Drittel der Patienten vom Major LARS betroffen ist.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko