14. Juni 2026ASCO Genitourinary Cancers Symposium 2026

Enzalutamid verbessert PFS bei Hochrisiko-Patienten nach Prostatektomie

Die am ASCO Genitourinary Cancers Symposium 2026 vorgestellte STEEL-Studie zeigt: Der Androgenrezeptor-Inhibitor Enzalutamid kann das progressionsfreie Überleben von Hochrisikopatienten mit biochemischem Rezidiv verbessern, wenn er die Standard-Androgendeprivationstherapie im Rahmen der Salvage-Radiotherapie ergänzt.

Prostate gland with cancerous tissue, observed by a doctor.
Tom/stock.adobe.com

Nach einer radikalen Prostatektomie gilt die Kombination aus Salvage-Radiotherapie (SRT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) als Standardbehandlung für Patienten mit ungünstigem Risikoprofil. Die randomisierte Phase-II-Studie STEEL (RTOG 3506) untersuchte, ob eine zusätzliche Androgenrezeptorblockade mit Enzalutamid die Therapieergebnisse weiter optimieren kann.

In die Studie wurden Patienten mit biochemischem Rezidiv, definiert als ein PSA-Wert ≥0,2ng/ml, eingeschlossen, wenn mindestens ein Hochrisikofaktor vorlag. Dazu zählten ein hoher Gleason-Score (8–10), Lymphknotenbeteiligung, Samenblaseninfiltration oder persistierend erhöhtes PSA nach der Operation.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko