Therapiebedingte Beschwerden bei Brustkrebs lindern
Wie lassen sich Nebenwirkungen von Brustkrebs-Therapien wirksam lindern – ohne relevante Interaktionen zu übersehen? Gynäkologin Dr. Teelke Beck erläutert, welche phytotherapeutischen und komplementärmedizinischen Ansätze bei Hitzewallungen, Fatigue, Arthralgien, Schlaf- und Sexualstörungen evidenzbasiert unterstützen können.

Gelenkschmerzen, Hitzewallungen, Fatigue, Schlafstörungen, sexuelle Probleme – die Nebenwirkungen einer Tumortherapie können vielfältig sein und die Lebensqualität von Brustkrebs-Patientinnen beeinträchtigen. In einem Vortrag am Jahreskongress der Schweizerischen Medizinischen Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) zeigte Dr. Teelke Beck, Gynäkologin und leitende Ärztin, Brustzentrum Zollikerberg, auf, wie Heilpflanzen den Frauen helfen können.
Vor allem die Nebenwirkungen einer endokrinen Therapie können Patientinnen mit Mammakarzinom schwer und auch langfristig zu schaffen machen. Im Hochrisikobereich dauern sie bis zu zehn Jahre. Viele Frauen versuchen, die Beschwerden selbst und meist ohne Wissen des Onkologen mit natürlichen Mitteln zu behandeln; das kann wegen möglicher Interaktionen problematisch sein.