9. Apr. 2026Nutzen abhängig vom PSA

ADT nach Prostatektomie: Kein OS-Benefit in der Metaanalyse

Verlängert eine Androgendeprivationstherapie (ADT) zusätzlich zur Radiotherapie nach radikaler Prostatektomie das Überleben? Diese Frage war bisher ungeklärt. Eine neue Metaanalyse liefert nun differenzierte Antworten und spricht gegen einen breiten Einsatz bei PSA-Werte ≤0,5 ng/ml. 

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Nach einer radikalen Prostatektomie erleben 20-40% der Patienten, abhängig vom Risikoprofil, ein biochemisches Rezidiv. In dieser Situation hat sich die postoperative Radiotherapie (PORT) etabliert, die heute überwiegend als frühe Salvage-Therapie bei steigenden PSA-Werten eingesetzt wird.

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