Sichelzellkrankheit: Schwangerschaftsverläufe unter Hydroxyurea
Neue Daten aus den prospektiven ESCORT-HU-Kohorten zeigen: Die Mehrzahl der unter Hydroxyurea entstandenen Schwangerschaften bei Patientinnen mit Sichelzellkrankheit verläuft ohne maternale Komplikationen.

Teratogene Effekte waren nicht zu beobachten, die Fertilität bleibt erhalten. Das ist ein wichtiger Befund für Frauen ohne Transfusionsalternative, berichte Dr. Dr. Anoosha Habibi, Hôpitaux Universitaires Henri Mondor, Creteil, am ASH Annual Meeting 2025.
Hydroxyurea bei Sichelzellkrankheit
Hydroxyurea (Hydroxycarbamid) ist eine unverzichtbare Therapie, die den Verlauf der Sichelzellkrankheit (Sickle Cell Disease, SCD) positiv beeinflusst. Die Substanz senkt nachweislich die Häufigkeit vaso-okklusiver Krisen, das Auftreten des akuten Thoraxsyndroms, Hospitalisationen, den Bedarf an Transfusionen und die Mortalität.