9. Jän. 2026Triptane, Ditane und Gepante

Migräne-Akuttherapie sollte nicht auf sich warten lassen

Wenn bei unauffälligem neurologischem Status die Kriterien einer Migräne erfüllt sind, dann heißt es, nichts wie ran an die Behandlung. Spezifische Therapien wie Triptane, Ditane und Gepante sollten den Betroffenen nicht vorenthalten werden. Ein Update zur Migräne-Akuttherapie vom ÖGAM-Infotalk.

Mann mit Migräne
Prostock-studio/stock.adobe.com

Patienten mit Migräne leiden massiv, ihre Lebensqualität ist stark eingeschränkt, und sie sind etwa 10-mal häufiger von psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen betroffen, erklärte PD Dr. Sonja-Maria Tesar, Medizinische Direktorin am LKH Wolfsberg und Leiterin der Kopfschmerzambulanz am Klinikum Klagenfurt.

„Die Migräne ist aber nicht nur sehr belastend, sie geht auch mit einem erhöhten Risiko für vaskuläre Erkrankungen, allen voran Schlaganfall, einher“, so die Präsidentin der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft. Das gelte insbesondere für Migräne mit Aura.

Umso wichtiger ist es, dass Betroffene frühzeitig diagnostiziert und adäquat behandelt werden. Nach der International Classification of Headache Disorders (ICHD) müssen mindestens 5 Attacken vorliegen, welche bestimmte Kriterien erfüllen (siehe Kasten). So muss etwa die Dauer einer Attacke zwischen 4 und 72 Stunden liegen. Hält sie durchgehend länger als 72 Stunden an, spricht man von "Status migraenosus".

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