ROHHAD-Syndrom: Leben mit invasiver Beatmung
Mehrere Reanimationen, Intensivbehandlungen und lange stationäre Aufenthalte waren bei der jungen Wienerin Rita Fussenegger notwendig. Erst spät wurde bei ihr das ROHHAD-Syndrom erkannt, eine vor allem durch Hypoxie und plötzliche extreme Gewichtszunahme gekennzeichnete Erkrankung. Dank Tracheostoma und invasiver Beatmung kann die Patientin heute ein aktives Leben führen.
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Im Alter von 13 Jahren erlitt die heute 23-jährige Rita Fussenegger einen Skiunfall bei einem Schulausflug, verursacht durch eine plötzliche Ohnmacht. „Ich erlitt in der Folge ein Schädel-Hirn-Trauma“, erzählt Fussenegger.
Starke Gewichtszunahme und Zweifel am Pulsoximeter
In den folgenden Monaten und Jahren ging es ihr physisch und psychisch schlecht. Auffällig war auch eine plötzliche starke Gewichtszunahme: Innerhalb von zwei Monaten nahm die Teenagerin 30kg zu, im weiteren Krankheitsverlauf stieg ihr Gewicht von ursprünglich 60kg auf 130kg. „Meine Symptome wurden immer wieder als psychosomatisch bezeichnet, ich war auch in psychotherapeutischer Behandlung.“