OeGHO: Pro und contra Akupunktur in der Onkologie
Im Rahmen einer ganzheitlichen Krebsbehandlung kann die Akupunktur eine wirksame ergänzende Therapieform darstellen, die die Verträglichkeit von Krebstherapien wie beispielsweise Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen erträglicher macht. Symptome wie Müdigkeit, Schmerz, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen können auf diesem Weg einfach „weggenadelt“ werden. Das sagen zumindest die Befürworter dieser Behandlungsform. „Alles Quatsch!“, heißt es vonseiten der Gegner, die den Nadeln keine wie auch immer geartete Wirkung zuschreiben und befürchten, dass die ohnehin oft finanziell strapazierten Patientinnen und Patienten viel Geld für „Nichts“ ausgeben.

Pro und contra Akupunktur war deshalb auch ein Thema, das im Rahmen zweier Vorträge in der Schiene „Komplementärmedizin“ auf der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) behandelt wurde.
