28. März 2024Fall der Woche

PSMA-exprimierende Metastasen: Melanom oder Prostatakarzinom?

Handelt es sich um ein Melanom im Stadium III und ein Prostatakarzinom im Stadium IV oder ein Melanom im Stadium IV mit Knochen- und Lymphknotenmetastasen? Vor dieser Frage standen Behandelnde kürzlich, als sich ein älterer Mann mit PSMA-exprimierenden Metastasen in einer deutschen Klinik vorstellte. Zuvor war er bereits wegen eines Prostatakarzinoms und eines Melanoms in Behandlung.

Röntgenbild der lambosakralen Wirbelsäule oder L-S-Wirbelsäule mit Knochenmetastasen.
samunella/AdobeStock

Die Positronenemissionstomografie (PET) mit 68Ga-prostataspezifischem Membranantigen (PSMA) und die Computertomografie (CT) können Metastasen bei einem Prostatakarzinom nachweisen. Eine PSMA-Expression kann mitunter jedoch auch bei anderen Tumoren auftreten, was eine eindeutige Diagnosesicherung erschwert.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko