16. Nov. 2023Brustkrebsrisiko

Falsch-positiver Mammografie-Befund erhöht Brustkrebsrisiko

Die Mammografie, eine weitverbreitete Methode zur Früherkennung von Brustkrebs, führt immer wieder auch zu falsch-positiven Befunden, die weitreichende Konsequenzen für betroffene Frauen haben. Eine aktuelle Studie des Karolinska-Instituts in Stockholm, veröffentlicht in JAMA Oncology, zeigt, dass Frauen, die mit einem falsch-positiven Mammografie-Ergebnis konfrontiert sind, ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs in den nächsten 20 Jahren haben.

female patient having annual mammograph
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Mammografie-Screening-Programme werden mit einer Verringerung der Brustkrebssterblichkeit um mehr als 20% in Verbindung gebracht. In Europa erhalten allerdings 2,5% der Frauen, die sich einer Mammografie unterziehen einen falsch-positiven Befund. Da falsch-positive Ergebnisse zu psychischen Belastungen und Ängsten führen können, können sie auch die Teilnahmeraten beeinflussen und den Erfolg von Screening-Programmen gefährden.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko