6. Juni 2023Aus der Fachliteratur

Hautkrebsrisiko von Transplantierten im Blick behalten

Organtransplantierte tragen ein deutlich höheres Risiko für Hautkrebs als die Allgemeinbevölkerung. Deshalb sollten sie konsequent von einem multidisziplinären Team überwacht werden. Welche Präventions- und Therapiestrategien eignen sich am besten?

Basalzellkarzinom im Gesicht eines älteren Mannes vor der Operation – Nahaufnahme
flik47/GettyImages

Mehr als die Hälfte der Empfänger:innen von Organtransplantaten entwickelt irgendwann im Laufe ihres Lebens Hautkrebs. Das erhöhte Risiko ist auf die langfristige Immunsuppression zurückzuführen, wodurch das Immunsystem die Fähigkeit einbüßt, atypische Zellen zu erkennen. Faktoren, die Einfluss auf das Risiko nehmen, sind höheres Alter (>50 Jahre) zum Zeitpunkt der Transplantation, Hautkrebs oder aktinische Keratosen in der Vorgeschichte, eine Infektion mit HPV und die Transplantation von Thoraxorganen. Letztere steigert die Gefahr wahrscheinlich aufgrund der erforderlichen stärkeren Immunsuppression.

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum derma