Weibliche Genitalbeschneidung: Gemeinsam gegen ein Tabu
In Österreich sind geschätzt 6.000 bis 8.000 Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) betroffen. Hilfe bietet die FGM/C-Koordinationsstelle, auf die das Rote Kreuz im Rahmen der aktuellen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ hinweist. Beim „Infotelefon“ melden sich immer mehr Frauen, aber auch Angehörige, Fachkräfte – und Männer.

Österreichisches Rotes Kreuz
Jährlich dürften hierzulande zirka 100 Mädchen bzw. Frauen dazukommen, schätzt das Gesundheitsministerium (BMSGPK). Denn es gebe Hinweise, dass Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) auch in Österreich sowie im Zuge von Urlaubsreisen in den Herkunftsländern praktiziert wird, heißt es auf der Website der FGM/C-Koordinationsstelle mit Anlaufstellen in Wien, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.
