4. März 2021Multiple Begleiter

Komorbiditäten beeinflussen die Therapie der MS

Laut den Registerdaten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft gibt es eine Reihe von Unterschieden zwischen MS-Patienten mit und solchen ohne Komorbiditäten.

3d gerendertes Bild des neuronalen Zellnetzwerks auf schwarzem Hintergrund.
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So sind die Betroffenen mit Begleit­erkrankungen bei Symptombeginn älter (33,4 vs. 31,3 Jahre) und die Zeit bis zur Diagnosestellung ist länger als bei denen ohne Komorbiditäten (2,6 vs. 2,0 Jahre), erklärte Alexander­ Stahmann­, Projektkoordinator des MS-Registers aus Hannover. Deutlich weniger Patienten mit Begleiterkrankungen sind berufstätig (48,4 vs. 63,4 %) und ein Drittel vorzeitig berentet (32,8 % vs. 18,5 %). Die Behinderung nach der Expanded Disability Status Scale (EDSS) ist bei ihnen im Mittel stärker ausgeprägt (EDSS 3,4 vs. 2,7) und sie erhalten häufiger eine krankheitsmodifizierende Therapie (83,9 % vs. 79,4 %).

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