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Nierenzellkarzinom: Patienten die Operation ersparen

Einer neuen Studie zufolge profitieren Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom und intermediärem oder hohem Risiko nicht von einer Nephrektomie, wenn sie danach mit Sunitinib behandelt werden.

Beim metastasierten Nierenzellkarzinom (RCC) gilt die zytoreduktive Nephrektomie (CN) seit fast 20 Jahren als Therapiestandard. Seit etwa zehn Jahren sind zusätzlich systemische Therapeutika verfügbar, die gezielt in den VEGF-Signalweg und damit in die Gefäßbildung eingreifen. Für Patienten mit metastasiertem RCC ist derzeit die CN gefolgt von Sunitinib Standard.

Phase-III-Studie zu Sunitinib ohne Nephrektomie

In der offenen, prospektiven Phase-III-Studie CARMENA sollte überprüft werden, ob Patienten mit metastasiertem klarzelligem RCC, die Sunitinib erhalten, einen Vorteil von zusätzlicher CN haben. Eingeschlossen wurden insgesamt 450 Patienten, die dem intermediären oder hohen Risiko zugeordnet wurden. Die Patienten wurden 1:1-randomisiert, und entweder nur mit Sunitinib oder mit CN gefolgt von Sunitinib behandelt. Über 80 europäische Zentren beteiligten sich an der Studie.

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