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Corona trifft mitten ins Herz

Wiesbaden – Bereits seit den ersten Wochen der Coronapandemie ist klar: Viele Betroffene haben eine begleitende kardiovaskuläre Erkrankung. Damit geht eine deutlich schlechtere Prognose einher. Wie genau die Infektion dem Herz zusetzt und was das für die Praxis bedeutet. (Medical Tribune 25-26/20)

SARS-CoV-2 (blau) unter dem Elektronenmikroskop. Das Isolat stammt vom ersten COVID-19-Fall in den USA.

Während der meisten Influenza-Epidemien sterben mehr Patienten an kardiovaskulären Komplikationen als an der virusbedingten Pneumonie selbst. Wer z.B. unter einer KHK leidet, trägt ein größeres Risiko, bei einer Infektion ein akutes Koronarsyndrom zu entwickeln. Herzinsuffiziente neigen dazu, durch die begleitende Stressreaktion kardial zu dekompensieren. Auch die gängigen Coronaviren können das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft ziehen. Dass vorbelastete Patienten nun schwerere COVID-19-Verläufe entwickeln als Herzgesunde, liegt also nahe. SARS-CoV-2 dringt – wie das SARS-Coronavirusvon 2003 – mithilfe des Oberflächenmoleküls Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2) in die Wirtszelle ein.

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