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Beim Barrett ist Umdenken gefragt

Das Barrett-Karzinom droht zur Volkskrankheit zu werden. Ein Score kann helfen, gefährdete Patienten mit Barrett-Ösophagus herauszufiltern, für die die Krebsgefahr am größten ist. Dann heißt es: präventiv behandeln! (Medical Tribune 27–28/19)

Trotz 30 Jahren PPI: Die gastroösophageale Refluxkrankheit wird immer häufiger und auch die Prävalenzen von Barrett-Ösophagus und -Karzinom nehmen zu. Zudem ist die Prognose des Barrett-Karzinoms unverändert schlecht. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate beträgt nur 25 Prozent. Folgt man Daten aus den Niederlanden und Großbritannien, so wird im Jahr 2030 einer von 100 Männern ein Barrett-Karzinom entwickeln, berichtete Prof. Dr. Joachim Labenz vom Diakonie-Klinikum Jung-Stilling in Siegen auf dem deutschen Internistenkongress DGIM 2019. Bei Frauen sei dies etwa 20 Jahre später zu erwarten. „Das heißt, wir müssen uns Gedanken um dieses Thema machen. So, wie wir es bisher gemanagt haben, funktioniert es jedenfalls nicht.“

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