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Neue Autoantikörper bei Typ-1-Diabetes gefunden

Deutsche Forscher konnten bei Typ-1-Diabetikern vermehrt Antikörper gegen vier erst kürzlich identifizierte Antigene nachweisen. Einige davon konnten zusätzlich mit Autoimmunprozessen, wie etwa bei systemischem Lupus erythematodes, in Zusammenhang gebracht werden. (Medical Tribune 36-37/2018)

Die grafische Darstellung zeigt eine Betazelle im Pankreas mit Autoantigenen, die bei Diabetes vorkommen können.

Bereits in der asymptomatischen Phase eines beginnenden Typ-1-Diabetes können Autoantikörper gegen vier Proteine aus Betazellen nachgewiesen werden. Diese richten sich gegen Insulin, die Glutamat-Decarboxylase 65 (GAD65), die Tyrosin-Phosphatase (IA-2) sowie den Zink-Transporter 8 (ZnT8). Die Messung dieser Antikörper ermöglicht eine recht zuverlässige Früherkennung der Erkrankung. Nun konnten Wissenschaftler der Technischen Universität und des Helmholtz Zentrums München in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung allerdings einen Zusammenhang zwischen vier neuen Antigenen und Typ-1-Diabetes herstellen.

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