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Digitalisierung

Versorgung 4.0 via Handy-App

In Pilotprojekten funktioniert der Einsatz von Telemonitoring bei Diabetes-Patienten schon recht gut. Eine bundesweite Umsetzung ist komplex und – auch aus finanziellen Gründen – noch ausständig. (Medical Tribune 36-37/2018)

Dr. Hans Schönherr, Krankenhaus Zams, LR Bernhard Tilg, General­oberin Gerlinde Kätzler, TGKK-­Obmann Werner Salzburger, ­Diabetes-Expertin Univ.-Prof. Monika Lechleitner (v.l.n.r.)

„Diabetes im Alter erhöht den Pflegebedarf“, hebt Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner, Stoffwechselexpertin und ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Hochzirl-Natters, hervor. „Und senkt gleichzeitig die Lebenserwartung. Normalerweise haben heute 50-Jährige noch rund 40 Jahre vor sich. Die Lebenserwartung von Diabetikerinnen und Diabetikern in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen ist hingegen um acht Jahre verringert.“ Außerdem führe Diabetes im Alter zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfall, Erblindung, Dialysepflicht, Tumorbildung und nicht zuletzt Demenz, so die Expertin. Moderne Telemedizin und engmaschige Versorgungsnetze könnten den Patienten helfen, diese Risikofaktoren wirksam zu verringern und damit die Selbstversorgungsfähigkeit nicht zu verlieren. Lechleitner begrüßt deshalb Projekte wie „DiabCare“ in Tirol, die dieses Potenzial nutzen.

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