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Dermatologie

Morphea: oft verkannt – mit schwerwiegenden Folgen

Morphea, auch als lokalisierte Sklerodermie bezeichnet, ist eine seltene, sehr heterogene und wenig erforschte Erkrankung. Sie beginnt typischerweise im Kindesalter und bleibt oft sehr lange unerkannt, da ihre ersten klinischen Anzeichen je nach Erscheinungsbild als Hautinfektion, Ekzem oder Hämatom missinterpretiert werden. Im Durchschnitt dauert es gut ein Jahr bis zur richtigen Diagnosestellung. (CliniCum derma 2/19)

„Dabei wären eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung wesentlich, da die Morphea zu einer Sklerosierung der Haut und auch der darunterliegenden Gewebsschichten führt, was – vor allem bei Patienten im Wachstum – irreversible Deformationen mit funktionellen und ästhetischen Einschränkungen zur Folge hat“, erläutert PD Dr. Lisa Weibel, leitende Ärztin der Dermatologie am Kinderspital Zürich, die im Rahmen des Kinder-Haut-Tages in Wien ihr Fachwissen teilte. Der klassische Verlauf folgt drei Stadien: Entzündung, Fibrose und Sklerose und Atrophie. Die Inzidenz liegt bei 2,7 pro 100.000 Personen.

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