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Impfung im Familienpaket

Nicht nur Kinder, sondern auch Säuglinge, Eltern und Großeltern müssen geimpft werden, um durch eine „familiäre Herdenimmunität“ sich selbst und das familiäre Umfeld vor Krankheit, Behinderung und Tod zu schützen. (ärztemagazin 5/18)

AUS FAMILIÄRER SICHT sind es nicht nur Kinder, sondern gerade auch Erwachsene und Senioren, denen Impfungen zu empfehlen sind. Zunächst einmal zu ihrem eigenen Schutz: Denn das Immunsystem fährt mit zunehmendem Lebensalter die Aktivität herunter (die sog. Immunseneszenz), beispielsweise lässt die Antikörperproduktion der B-Zellen nach, was sich an den niedrigeren Impftitern dieser Altersgruppe beobachten lässt. Der Impfschutz sollte daher ab dem 18. Lebensjahr immer wieder aufgefrischt werden, wie auch im Österreichischen Impfplan eindeutig empfohlen: Alle zehn Jahre ist eine Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Polio durchzuführen, außerdem sind Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster vorgesehen1.

ZU GERINGE IMPFRATEN BEI ERWACHSENEN

Während Impfungen für Kinder weitgehend bekannt und akzeptiert sind, scheinen diese Informationen entweder zu den Angesprochenen nicht durchzudringen oder sie werden gekonnt ignoriert, denn die Durchimpfungsraten sind in der Erwachsenenbevölkerung Österreichs einfach zu gering. Wie eine Untersuchung des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUniWien zeigte, ist beispielsweise nur rund die Hälfte der Menschen zwischen 30 und 60 Jahren gegen Diphtherie geimpft, und Österreich wird hinsichtlich des Polio-Risikos als „Land mit mittlerem Risiko“ eingestuft2.

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