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Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren

FOTO: THODONAL / GETTYIMAGESUniv.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, medizinischer Leiter des Vienna Cancer Center, und Prof. Dr. Karim Vermaelen MD, Ph.D, Group Leader am Cancer Research Institute Ghent, Belgien, berichteten über Fortschritte in der Krebsimmuntherapie. (CliniCum 12/2017)

Seit 2011 sind Checkpoint-Inhibitoren zur Behandlung unterschiedlicher Tumorentitäten zugelassen, u.a. bei Melanom, nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), Kopf-Hals-Tumoren, Blasenkrebs, Nierenzellkarzinom, klassischem Hodgkin-Lymphom sowie Merkelzellkar­zinom. Mehrere klinische Phase-III-Studien wie die PACIFIC- oder FLAURA-Studie haben gezeigt, dass eine Blockade von CTLA-4 und PD-1 bzw. PD-L1 durch monoklonale Antikörper das Tumorwachstum verringern bzw. aufhalten kann. Bei einigen Patienten hat der Einsatz dieser Checkpoint-Inhibitoren sogar zu einer Komplettremission des Tumors geführt.1,2

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