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Die Technik und die Apothekerin

Dr. Mag. pharm. Irene Promussas, Foto privat

Ich besitze einen VW-Käfer vom gleichen Jahrgang wie ich. Er ist ein Erbstück meines Großonkels, bis auf Anfangsreparaturen hatte ich niemals Probleme mit ihm. Das Schöne ist, dass das System sehr einfach und überschaubar funktioniert und dass alle Ersatzteile noch immer erhältlich sind. Na gut, er ist kein Bolide, mit dem man über die Autobahn jagt, und seine Klimaanlage besteht aus zwei geöffneten Elefantenohren – oft angenehmer als diverse Gebläse heute. Aber er hat mir über meine Singlezeit gute Dienste geleistet und ist immer noch fahrbereit. Digital gesteuerte Elektronikdinge sind nämlich nicht immer ein Fortschritt.

Das musste ich kürzlich feststellen, als ich meinen letzten Nachtdienst antrat und merkte, dass unsere neue elektronische Klingel nicht funktionierte. Wie macht man aber einen Nachtdienst ohne Glocke? Schon überlegte ich zuzusperren. Zum Glück war anfangs noch unsere Putzfrau da, die mir schnell neue Batterien besorgte, denn ich dachte, es läge daran. Wir haben zwei Klingeln, weil unser Nachtdienstzimmer im Container im Obergeschoß liegt. Wenn die Menschen unten ihr Anläuten selbst nicht hören, läuten sie Sturm. Es klingelt mit dem schönen Ton des Big Ben in London, gleichzeitig leuchtet die untere Klingel blau und die obere gelb, eine nette Spielerei.

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Von: Dr. Mag. pharm. Irene Promussas