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Persönlichkeitsstörung früh behandeln

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KONGRESS – Sollen Persönlichkeitsstörungen schon bei Jugendlichen unter 16 Jahren diagnostiziert und behandelt werden? Diese Frage machte Univ.-Prof. Dr. Kathrin Sevecke am „1. Innsbrucker Kinder- und Jugendpsychiatriekongress“ zum Thema.

Seit einem Jahr ist Univ.-Prof. Dr. Kathrin Sevecke Direktorin der Innsbrucker Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ende Jänner hat sie ihren ersten Kongress organisiert. Im Mittelpunkt stand die unter Experten umstrittene Frage, ob Persönlichkeitsstörungen schon bei Jugendlichen unter 16 Jahren diagnostiziert und behandelt werden sollen. Die Antwort der aus Köln stammenden Kinder- und Jugendpsychiaterin ist eindeutig: „Persönlichkeitsstörungen sollten bereits bei Jugendlichen und nicht erst bei Erwachsenen diagnostiziert werden, um möglichst frühzeitig mit einer entsprechenden Therapie zu beginnen.“

Unter Persönlichkeitsstörungen werden extreme Varianten von an sich normalen Persönlichkeitsmerkmalen verstanden, wobei der Terminus „Störung“ erst dann verwendet wird, wenn es zu schwerwiegenden Einschränkungen kommt. Als Beispiel nennt Sevecke extreme Schwierigkeiten in persönlichen Beziehungen, bei der sozialen Anpassung, den Leistungsanforderungen in Schule und Beruf oder bei der Affektregulation. „Man weiß, dass diese Auffälligkeiten ein Risiko haben, ins Erwachsenenalter hinein zu chronifizieren. Dem sollte präventiv durch spezifische Behandlung vorgebeugt werden“, betont Sevecke.

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