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Wiener Ärztekammer sponsert allfällige Kampf- und Streikmaßnahmen

Die Wiener Ärztekammer solidarisiert sich mit der Forderung der Wiener Spitalsärzte nach einer Anhebung der Grundgehälter um zumindest 30 Prozent. Darüberhinaus wurde beschlossen, Geldmittel für “allfällige Kampf- und Streikmaßnahmen” zu verwenden.

Foto: BilderBox.com

Die Vollversammlung der Ärztekammer für Wien als höchstes Organ der ärztlichen Standesvertretung in Wien hat sich “ausdrücklich mit allen Wiener Spitalsärzten” solidarisiert.

Die Vollversammlung der Ärztekammer für Wien hat sich am 9. Dezember mit allen Wiener Spitalsärzten solidarisiert. Mit einer Anhebung der Grundgehälter um 30 Prozent könnten “Einkommensverluste abgefedert und die seit langem überfällige Heranführung der Ärztegehälter an westeuropäische Standards” gewährleistet werden, wurde im Beschluss der Kammer festgehalten.

Konkret formulierte die Vollversammlung, dass sie die Forderung der Kurie angestellte Ärzte nach einer Anhebung der Grundgehälter um mindestens 30 Prozent an der Medizinischen Universität Wien, dem Wiener Krankenanstaltenverbund, der Vinzenzgruppe sowie anderer Wiener Spitalsträgern vollinhaltliche unterstütze.

Zudem wurden weitere Geldmittel beschlossen, um allfällige Kampf- und Streikmaßnahmen sowie allfällige Kampagnen im Sinne der Spitalsärzteschaft durchführen zu können. Die reservierten Geldmittel seien nicht nur für einen möglichen Streik gedacht, man ziehe auch in Erwägung, damit Kampagnen “im Sinne der Ärzteschaft” zu unterstützen.

Quelle: Ärztekammer für Wien