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ÖGIM 2022

Hoffnungsträger in der Hämato-Onkologie: Von unheilbar zu heilbar?

Krebs im Blut

Bereits im Jahre 1958 ist die erste erfolgreiche Kombinationschemotherapie durchgeführt worden. Das ebnete auch den Weg für viele andere erfolgreiche Therapieregimes bei onko- bzw. hämatologischen Erkrankungen. Folglich ist in den letzten Jahren durch neue Therapien die Krebssterblichkeit deutlich gesunken. Dies liegt unter anderen an den bahnbrechenden Fortschritten in der Behandlung, wie z.B. durch targeted Therapy.

Größter Durchbruch der Hämato-Onkologie mit Imatinib

Imatinib bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) als der Durchbruch in der Geschichte der Hämato-Onkologie, wie Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek vom AKH Universitätsklinikum Wien im Rahmen Ihres Vortrags auf der 53. Jahrestagung der ÖGIM berichtete. Imatinib ist bindet reversibel an der ATP-Bindungsstelle der Tyrosinkinase, wodurch unter anderem die Zellproliferation gehemmt wird. Das 5-Jahres-Überleben hat sich seit der Einführung von Imatinib von 22 Prozent in den 70er Jahren auf aktuell 69 Prozent erhöht bzw. sogar 90 Prozent, wenn die Therapie konsequent eingenommen wird. „Imatinib ist nur einer der Vertreter. Wenn dies nicht vertragen wird, kann man mittlerweile auch auf fünf andere Medikamente umgeschwenkt werden,“ so Kornek.

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