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Rhythmus im Ohr

Hinter pulssynchronem Tinnitus kann ein Tumor stecken

Beim pulssynchronen Tinnitus lässt sich, anders als bei seinem nicht rhythmisch auftretenden Pendant, in der Mehrzahl der Fälle eine spezifische Ursache finden. Um dem Auslöser auf die Spur zu kommen, muss man zunächst die richtigen Fragen stellen.

Vestibuläre Schwannome wie hier im ­Bereich von Pons und anteriorem Cerebellum können Ohrgeräusche auslösen.

Es ist vor allem zu klären, wann die Ohrgeräusche erstmals aufgetreten und ob sie im Verlauf eher gleichbleibend oder möglicherweise zunehmend sind, schreiben Dr. Kazim Narsinh von der University of California in San Francisco und Kollegen. Möglicherweise bessern sich die Beschwerden auch bei bestimmten Bewegungen oder beim Hinlegen. Zudem sollte man gezielt nach begleitenden Störungen forschen, etwa Hörverlust oder Sehstörungen, Kopfschmerzen, die auch lageabhängig auftreten können, Schwindel sowie psychische Symptome wie Angst oder Depression. Zu eruieren ist zudem, in welchem Ausmaß das Pochen, Brummen oder Rauschen den Alltag der Betroffenen beeinträchtigt.


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