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Zwischen Stillstand und Chaos

Medizinische Kollateralschäden des Corona-Lockdowns in der Klinik

Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur die direkt von ihr betroffenen Patienten, sondern auch die Kliniken schwer getroffen – und zwar vor allem durch Kollateralschäden. Auch wenn das ganze Ausmaß der Folgen noch unklar ist, zeichnen sich gewisse Trends bereits deutlich ab.

Im Frühjahr 2020 gab es eine bundesweite Verordnung, laut der alle planbaren stationären Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in Krankenhäusern ausgesetzt werden sollten – sofern medizinisch vertretbar. „Und die Krankenhäuser haben brav mitgemacht“, erklärte Professor Dr. Joachim Labenz vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Dazu kam, dass viele Patienten aus Sorge vor Ansteckung oder aus Rücksicht auf die eingeschränkten Kapazitäten den Arzt- oder Klinikbesuch aus eigenen Stücken vermieden. „Das muss natürlich irgendwelche Auswirkungen haben“, so der Kollege.

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