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Ernährung: Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen

Zusammenhänge zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit wurden bereits im Altertum vermutet und werden nun systematisch beforscht. Das Bindeglied zwischen Darm und Gehirn ist das Darmmikrobiom mit seinen komplexen Effekten auf den gesamten Organismus. (CliniCum neuropsy 6/19)

Effekte der Ernährung auf die psychische Gesundheit wurden schon lange vermutet. So empfiehlt Hippokrates depressiven Patienten unter anderem, viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Eine konkrete Empfehlung zur Behandlung der Depression mit Lactobazillen wurde 1910 publiziert.1 Dann wurde es für längere Zeit ruhig um das Thema Ernährung und Mikrobiom in der Psychiatrie. Erst in jüngster Zeit erwacht wieder Interesse an diesem Forschungsgebiet. Dies hat nicht zuletzt mit einem generell zunehmenden Interesse an Ernährung zu tun. Laut Global Burden of Disease Study 2017 stehen Risiken in Zusammenhang mit Ernährung an der Spitze der in Ländern mit mittlerem oder hohem Bruttosozialprodukt drohenden Gesundheitsgefahren.2

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