Krebs: Roter Teppich statt Steine im Weg
Beseitigung von Hindernissen für die grenzüberschreitende Forschung, Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, Verschärfungen bei Tabak, Neuregelungen bei den E-Zigaretten: So lauten die Forderungen des EU-Parlaments in Sachen Krebsbekämpfung.

Der Kampf gegen Krebs ist aktuell ein Schwerpunkt in der Europäischen Union. Im Rahmen eines Aktionsplans stellt die EU-Kommission für die nächsten Jahre insgesamt vier Milliarden Euro für Vorsorge, Früherkennung, gerechteren Zugang zu Diagnostik und Behandlung sowie die Verbesserung der Lebensqualität von Krebsleidenden und Überlebenden zur Verfügung. In wenigen Tagen wird das Europäische Parlament über den Abschlussbericht ihres Sonderausschusses Krebsbekämpfung abstimmen und die darin enthaltenen Vorschläge bzw. Forderungen beschließen. „Ohne europäische Zusammenarbeit können wir es nicht schaffen, den Krebs zu besiegen“, bekräftigt Dr. Peter Liese, der gesundheitspolitische Sprecher der Europäischen Volkspartei (EVP).